Sonntag, 9. Juni 2013 - 12:51 Uhr

Unbeherrschbare Elemente der Natur:

Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema das ich mir zu der Ausstellung „Planet Erde“ in Salzburg im Jahre 2008 gestellt hatte, ist heute durch die Hochwasserkatastrophe wieder sehr aktuell.

 

Deshalb habe ich mich heute zu dem Blog entschlossen:

Im Jahre 2008 überlegte ich mir, wie ich das Thema "Planet Erde" küntlerisch umsetzen kann.
Da kam mir die Idee mit Pigmente und Wasser, die ich auch zu meiner Malerei verwende auf dem Papier leben zu lassen. So das es vergleichbar zu unserer Natur ist. Sie lesen in dem heutigen Blog meine Gedanken und sehen mein Konzept das ich bei dem Veranstalter eingereicht habe.

Veranstalter: Berufsvereinigung Bildender Künstler - Salzburg - 2008

Idee: Unbeherrschbare Elemente der Natur: „Pigmente und Wasser“ fließen zu lassen!
Die Gesetzmäßigkeiten der Natur und der Kunst dabei zu beachten, ist eine interessante Herausforderung für mich.

Ziel: Dem Betrachter in einer einfachen Art zu verbildlichen, dass wir die Erde nicht beherrschen können, sondern mit ihr in Harmonie leben sollten.

 

Die Gemälde dazu:

 


Meine Gedanken zum Thema:
Der Blick aus dem All... Regenwälder, Flussmündungen, dies alles kann sichtbar gemacht werden. Genau dies habe ich mit meinem Beitrag zur Ausstellung getan. Die Elemente und das Elementare unseres Planeten sind nicht von uns zu beherrschen! Wir wollen sie beeinflussen, und zum Teil gelingt uns dies auch. Wir können eine Richtung vorgeben, sie aber nie beherrschen!
Dies ist auch ausschlaggebend für meine Werke. Sie entstehen durch Pigmente aus der Natur, indem ich sie vielschichtig auf den Malgrund schütte. Mir ist möglich, die Richtung vorzugeben, doch muss das Vertrauen und die Erfahrung zu dem Elementaren vorhanden sein. Eine Symbiose entsteht.
Gerade dieser Prozess der Malerei zeigt, welche Misserfolge es geben kann, wenn ich zu unsensibel arbeite. Wenn ich bei der Malerei meinen Willen durchsetzen möchte und ein zerstörtes Werk übrig bleibt! Mein Werk ist auf Leinwand, davon geht die Welt nicht unter. Doch wir sollten es uns vor Augen halten, dass wir unsere Erde nicht mit einer „neuen“ austauschen können, als ob sie eine Leinwand wäre.
Es ist wichtig, den „Planeten Erde“ zu achten und behutsam auf die Gegebenheiten
einzugehen. Wenn wir Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten,  erlangen wir den nötigen Weitblick und Abstand, um unterstützend eingreifen zu können, ohne zu zerstören.
Es wird auch sinnbildlich von „Mutter Erde“ gesprochen. Die Erde ist im weitesten Sinne
wie ein Zuhause, das uns schützt. Dies sollten wir einfach schätzen und genießen.

 

 

... mehr vom Veranstalter finden Sie bei der Web-Seite http://www.artbv-salzburg.com/start.htm auf Ausstellungsarchiv - Ausstellungen 2008 - planet erde



Tags: wertvolle Naturräume Naturschönheiten Naturgewalten Natur Mutter Erde. Katastrophen Hochwasser 

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1 Kommentar

Claudia Linz
Münchner Webwoche

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